2024 tauchte ein verschollen geglaubter Brief Kleists in einer Auktion auf. Das Kleist-Museum konnte diesen Brief mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der Kulturstiftung der Länder, der Sparkasse Oder-Spree, des Förderkreises Kleist-Museum e. V. und einer privaten Spenderin erwerben.
Der Brief ist an den Verleger Georg Andreas Reimer gerichtet und datiert (wahrscheinlich) vom 16. August 1810. Er betrifft die Veröffentlichung dreier Werke Kleists: „Das Erdbeben in Chili“, „Die Marquise von O….“ und „Das Käthchen von Heilbronn“.
Die Ausstellung präsentiert diese einzigartige Neuerwerbung erstmalig der Öffentlichkeit. Gleichzeitig veranschaulicht sie die ‚Langzeitfolgen‘ des Briefes, denn die 1810 erschienenen Werke Kleists besitzen bis in unsere Gegenwart eine große, unmittelbare Wirkung.
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